„Sound Space“ von Teimur Henrich ist eine durch Spiegel erweiterte Rauminstallation zur Audiovisualisierung. Dabei handelt es sich um einen quadratischen Raum mit zwei Projektions- und zwei Spiegelwänden, die dem Betrachter durch die jeweils parallele Anordnung einen unendlich langen Korridor suggerieren. Die Installationsbesucher befindet sich zwischen den beiden Projektionsflächen und werden durch die individuelle Auswahl der zu wiedergegebenen Musik in die Installation eingebunden. Die generative Echtzeit-Visualisierung erfolgt nach den für „Sound Space“ erarbeiteten und programmierten Gestaltungskriterien. Ein PC dient der autonomen Transformation und Ausgabe der Audiosignale in bewegte Bilder.

„Sound Space“ wurde am 12. und 13. Oktober 2018 im Rahmen der „Design- und Kulturtage Trier 2018“ ausgestellt. Im Januar 2019 findet eine Teilnahme an der Ausstellung „Best of Intermedia Design“ im Rahmen von „100 Jahre Intermedia Design“ (Trier).

Eine 180° Ansicht des Installationsraumes ohne Projektionen (oben).

Aus den Standbildern der Installationsvisuals sind mehrere Motive ausgewählt worden, die als gedruckte DIN A2 Plakate auf die Installation hinweisen. Die typografischen Elemente spielen mit dem Spiegeleffekt und lassen eine horizontale Anordnung diverser Plakate zu, die sich zu einem komplexen Gesamtbild fügen (unten).

Sound Space ist eine Installation von Teimur Henrich, betreut von Marcus Haberkorn.

Hochschule Trier, Fachbereich Gestaltung, Intermedia Design, Sommersemester 2018.

Dieses Projekt ist im Rahmen eines Stipendiums der Film- und Nachwuchsförderung Rheinland-Pfalz entstanden.